Steirische Vielfalt
Ein Blick auf die Liste der Weinen die es in unserem Betrieb gibt, zeigt dass es sehr viel verschiedenes gibt. Über 25 Weine sind aufgeführt in verschiedenen Flaschengrößen und auch verschiedenen Jahrgängen. Neben den unterschiedlichen Sorten, Lagen und Ausbaustilen finden sich noch weitere Produkte wie Brände, Liköre und Säfte.
Die Etiketten
Die letzten Jahre über haben wir uns immer wieder Gedanken, über unsere Etiketten gemacht und uns dann 2013 schlussendlich dafür entschieden es zu ändern.

Thomas und ich (Christof) haben sich im Vorfeld einige Sachen dazu überlegt. Das Etikett sollte klar strukturiert sein, informativ und möglichst einfach. Die wichtigsten Elemente, die sich seit langer Zeit auf unserem Etikett finden, sollten erhalten bleiben: Das Logo mit Familienwappen und der Vischer Stich des Schlosses. Es sollte an das Etikett aus den 1990er Jahren angelehnt sein, jedoch mehr Informationen über Lage und Wein mitbringen.

Zusammen mit unserer Werbeagentur Winkler-Hermaden(unsere Tante Elisabeth Hepp) haben wir dann das neue Etikett erarbeitet. Es hat wie das ursprüngliche Etikett einen weißen Hintergrund, ist auf Naturpapier gedruckt und verzichtet gänzlich auf ein Rückenetikett. Die gesetzlich erforderlichen Angaben sind nun statt auf einem Rückenetikett am Rand eingedruckt. Von vorne betrachtet fallen diese nicht sofort ins Auge.

Zusätzlich findet sich auf jeder Flasche Hintergrundinformation zu dem Wein und der Lage. Wenn jemand noch mehr darüber wissen will, kann man den QR Code auf der Flasche nutzen und noch mehr darüber. In unserer Familie wurde das Etikett nach einer kurzen Diskussionsphase gut angenommen. 
Biologischer Weinbau
Mit dem Jahrgang 2012 ist die 3-jährige Umstellungsphase abgeschlossen und die ersten Bioweine sind ab 1. März 2013 erhältlich. Aber was hat sich jetzt geändert?
  • Dem Boden zuliebe verwenden wir nur organische Dünger wie Mist oder Kompost aus Pferdemist und Ernteabfällen, die ein Jahr verrotten und dann gezielt im Weingarten ausgebracht werden.
  • Abwechselndes Mähen jeder zweiten Reihe im Weingarten führt zu einer Begrünung mit einer viel höheren Pflanzenvielfalt mit unterschiedlicher Bodendurchwurzelung und einer Vielzahl an Bodenlebewesen. Dies verbessert zusammen mit der organischen Düngung wieder die Bodenstruktur!
  • Das Ziel ist, die Reben so zu stärken, dass sie widerstandsfähig gegen Krankheiten und Pilzinfektionen sind. Spritzungen werden in erster Linie mit Pflanzenstärkungsmitteln, z.B. aus Algen, Ackerschachtelhalm oder Orangenöl und Kupfer oder Schwefel durchgeführt. Die antioxidativen Stoffe, die dabei in der Pflanze entstehen, wie Phenole, natürliche Salicylsäure oder Ascorbinsäure, sind u.a. als Radikalfänger für Menschen durchaus positiv.
  • Drei Wetterstationen helfen, den Pflanzenschutz auf das Notwendigste zu reduzieren. Sie ergänzen mit ihren Daten die täglichen Gänge im Weingarten.
Für uns ist biologisch einfach der einzig logische nächste Schritt für Spitzenqualität und ein besseres Leben.
>>Christof Winkler-Hermaden<<