Geschichte

Geschichte Schloss Kapfenstein



Die im 11. Jahrhundert durch das Geschlecht der Caphensteiner erbaute Burg hat im Laufe der Zeit vieles miterlebt. Türkenangriffe und Belagerungen, Verfall und Wiederaufbau und viele Besitzerwechsel. 1918 erbte Magdalena Winkler-Hermaden die Burg mit ihren Ländereien von Rittmeister Ludwig Arendt, einem gebürtigen Berliner, der den Besitz 20 Jahre davor im Jahr 1898 erworben hatte.

Zusammen mit ihrem Mann Prof. Dr. Arthur Winkler-Hermaden, der auch ein bedeutender Geologe war, führte Magdalena den Gutsbetrieb. Ihr gemeinsamer Sohn Burkhardt baute in der Nachkriegszeit mit seiner Frau Eva die Burg zu einem Buschenschank un dweiter zu einem Gastronomiebetrieb aus.

Heute als Schloss Kapfenstein bekannt, wird die ehemalige Kreitfeuerstation und Trutzfeste als Hotel und Restaurant geführt. Das Schloss beherbergt 17 Gästezimmer. 

Aus der ursprünglich gemischten Landwirtschaft mit Wald, Viehzucht, Acker-, Obst- und Weinbau entwickelte sich unter Leitung von Georg und Margot Winkler-Hermaden ein Betrieb mit Schwerpunkt Wein.

Mittlerweile werden 38 Hektar Weingarten biologisch regenerativ (ROC) zertifiziert bewirtschaftet. Mit Jänner 2025 fand die Übergabe des Erbhofes an Christof, den ältesten Sohn von Georg und Margot, statt.